Nach mir nun vorliegender Info, ist es derzeit nicht möglich eigene Layouts zu entwerfen. Pablo benötigt mehr Einnahmen um die Entwicklung vorranzutreiben, was ich sehr gut nachvollziehen kann. Der Preis von 75Dollar für eine Lifetime Lizens ist durchaus annehmbar. Ich bin gespannt wie sich das Projekt entwickelt.
Gefunden auf Soundcloud beschert mir dieses Mini-Album zum kostenlosen Download in später Stunde eine wahre Freude. Sängerin Elodie Rama, Pianist Olivier Rousseau, Basser Jeff Vincendeau und der Drummer Benji Bouton bilden das Blue Apple Quartet um feinste Jazz-Neuinterpretationen zu Tage zu fördern. Alles in allem ist es klassicher Jazz der von der Soundästhetik an 2010 angepasst wurde und sehr groovig daherrollt. Warum das noch nicht auf Blue Note veröffentlicht wurde kann ich nicht nachvollziehen. Gut ist das allemal, da dadurch eine wahre Perle an Musik frei weitergegeben werden kann.
Seit einigen Jahren gibt es das Monotouchlive Projekt von Pablo Martin. Aus der ersten Freewareversion ist mittlerweile eine professionelle Software für den Einsatz auf modernen Multitouch PCs / Notebooks geworden. Monotouchlive trägt nun den Namen Emulator und unterstützt die gängisten Musikprogramme, wie z.Bsp. Ableton Live und Traktor. Wichtig ist, das der Screen kapazitiv und nicht über optische Sensoren verfügt, da diese meist ungenau arbeiten und sich daher nicht für Anwendungen eignen die pixelgenaue Steuerung erfordern. Auf der Seite wird das HP TM2 Tablet Notebook empfohlen, das kann ich auch nur empfehlen !
Als Fazit ist Emulator eine überaus kostengünstige Alternative zum Lemur. Was die Erstellung von eigenen Layouts für Programme wie Reaktor angeht, werde ich noch in Erfahrung bringen. Ich hatte vor etwas ähnliches in Processing mit dem OSC Protokoll für die Steuerung von Reaktor zu basteln, mal schauen wie sich das umsetzen lässt. Sollte jemand Interesse an dem Projekt haben, würde ich mich über jede Mitarbeit freuen.
geschrieben
am 26. Juli 2010, 13:19,
von wehkah,
in musik, previews.
Am 23. Juni kam das Debut vom Swede:Art auf Tokyo Dawn Records raus. Zu hören gibt es eine bunte Mischung an zeitgemäßer Musik und Stilen. Von lazy bis bassig kickend bewegt sich Swede:Art in den Gefilden zwischen Hip Hop, Soul und gebrochenen Uptempo Beats. Trotz dem aktuellen Stylewahn in Sachen Beatmusik klingt dieses Album angenehm frisch und ist dabei sehr inspirierend. Mit von der Partie sind Stray, Comfort Fit, Blaktroniks, Caits Meissner, Duktus, Note und Pursuit Grooves. Für jeden Musikinteressierten der sich auf eine Hörreise begeben möchte um etwas neues zu entdecken oder einfach mal wieder den Nackenmuskel trainieren möchte, dem sei dieses Album wärmstens empfohlen.
geschrieben
am 25. Juli 2010, 20:44,
von wehkah,
in hardware.
Vor ein paar Tagen traf nach fast 2 Wochen Wartezeit der Gakken SX-150 ein. Der SX-150 ist ein kleiner monophoner Analog Synth mit Filter und LFO. Getriggert wird der Sound mit einem Sylus wie bei den Stylophon Geräten. Da ich mich schon länger mal mit Circuit Bending und Hardwarebastelei beschäftigen wollte, kam mir das Gerät nur recht.
geschrieben
am 25. Juli 2010, 19:36,
von wehkah,
in Reaktor, software.
Heute habe ich die aktuelle 5.5 Beta von NIs grandiosen Reaktor installiert. Der erste Eindruck hat sich bestätigt, das aufgeräumte Interface ist sehr überschaubar und es lässt sich prima damit arbeiten. Als die wohl beste Zugabe sind jetzt alle Ensembles der Electronic Instruments 1 + 2 hinzugekommen. Weiterhin gibt es noch 2 neue Module, Sine Bank und Modal Bank und einen Synth namens Lazerbass welcher auf Sine Bank basiert.